Bochum-Langendreer – Witten-Herbede – Hammertal – Sprockhövel – Silschede – Grundschötte – Wengern – Witten – BO-Langendreer (42 km, als GPX herunterladen)

Weils beim letzten Mal so schön war mit dem Renner, gönne ich mir gleich noch einen Nachschlag. Diesmal aber mit noch mehr Landstraße: Auf nach Sprockhövel!

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Sprockhövel und A 43 gehören irgendwie immer zusammen

Gewohnt selbstbewusst flitze ich durch Witten – zeigt man den Autofahrern deutlich, dass man da ist, kommen sie auch viel seltener auf dumme (Überhol-) Ideen. In Herbede biege ich links ab ins Hammertal, das mich (anfangs auf etwas rumpelig geflickten Belag) hinauf nach Sprockhövel bringt. Auf dieser Route ist die Autobahn 43, die nach Süden aus dem Ruhrgebiet herausführt, allgegenwärtig, mehrfach kreuze ich ihren Weg.

Ab Sprockhövel bleibe ich auf der B 234, das macht das Navigieren einfach. Allerdings muss man natürlich damit leben, dass man recht flott überholt wird, aber die allermeisten Autofahrer machen das mit erfreulich großem Seitenabstand. Das mindert meinen Stress ungemein, und so kann ich ganz entspanntes Landstraßenradeln genießen. Keine roten Ampeln wie in der Stadt, keine Poller und Drängelgitter wie auf vielen Radwegen: Hier ist Rennrad-Paradies, hier kann man wunderbar den Kopf aus- und die Beine anschalten.

Nach einigen sehr erquicklichen Kilometern “oben auf dem Berg” jage ich dann durch Grundschötte hinab nach Wetter. Der Linksabbieger vom Supermarkt-Parkplatz lässt dabei noch einmal kurz meinen Puls in kritische Höhen schnellen, weil ich ihm regelrecht dabei zusehen kann, wie er nicht in meine Richtung schaut. Am Mounti habe ich für solche Situationen ja die Airzound, aber wie mache ich das auf dem Renner? Ein kurzes, aber maximallautes “ACHTUNG!!” reicht dann zum Glück, das wäre sonst vielleicht noch eine knappe Kiste geworden. Nix passiert, weiter gehts! Wie vor zwei Tagen ein kurzer Blick auf den Tacho: Stand da gerade tatsächlich 72,8 km/h? :) Jetzt aber fix den Anker geworfen, unten in Wetter lauern tückische Kurven!

Links der Ruhr fahre ich dann über Bommern nach Witten, wühle mich dort einmal durchs Gewusel und komme mit sportlichem 27er Schnitt wieder zuhause an. Das war mal eine knackige Renner-Tour!

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