Sonnen-Esel

Rheinischer Esel: Bochum-Langendreer – Dortmund-Löttringhausen – BO-Langendreer (20 km)

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Viel los: Rheinischer Esel

Na klar ist viel los auf dem Rheinischen Esel: Nur eine Woche, nachdem das Ruhrgebiet spektakulär im Schnee versank, sind bei allerschönstem Sonnenschein auf einmal fast zwanzig Grad – da wollen die Leute natürlich raus! Also strömen sie auf die Aussichtspunkte, in die Wälder, auf die Radrouten. Weil alle halbwegs aufeinander Rücksicht nehmen und kaum einer hemmungslos Radsport betreiben will, klappt das aber erstaunlich gut, und so kann jeder (auch ich) diesen wunderbaren Tag genießen.
Sonderlich touristisch wertvoll ists natürlich nicht, nur einmal den Esel rauf und wieder runter zu fahren. Aber darauf kams mir diesmal auch gar nicht an, ich wollte wie alle anderen einfach nur ein wenig Sonne tanken. Und das war wirklich schön!

Bochum-Langendreer – BO-Zentrum – BO-Stiepel – Umrundung Kemnader See – Witten – BO-Langendreer (35 km, als GPX herunterladen)

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Kleines Spiel mit der Perspektive am Boulevard

Na, wenn das mal nicht ein früher Saisonauftakt ist! Von Osten ziehen zwar dicke Wolken heran, aber noch ists trocken. Also mache ich fix das Rennrad flott – das hat sich vor lauter Kummer darüber, dass sein letzter Ausritt schon deutlich mehr als zwei Jahre zurückliegt, die Reifen platt geweint. Aber dann gehts los, schnellen Pedalschlags jage ich die Wittener Straße stadteinwärts. Hatte fast schon vergessen, wieviel leichter sichs auf dem Renner fährt!
Die Innenstadt umrunde ich ganz traditionell auf dem Ring, wo herrlich wenig Verkehr ist. Selbstbewusst kann ich eine Fahrspur für mich beanspruchen, ohne von hunderten wütenden Autofahrern weggehupt zu werden.
Weil “einfach wieder nachhause fahren” langweilig wäre und ich noch Zeit und Körner habe, beschließe ich einen kleinen Umweg über Stiepel. Zog sich der Anstieg dort hinauf eigentlich schon immer so lang hin?
Und weil ich dann immer noch nicht genug habe, gibts als Dessert noch eine Runde um den Kemnader See. Hier ist nun aber wieder ordentlich was los, die Massen spazieren, joggen und skaten sich die Weihnachtspfunde runter. Also Hände an die Bremsen und nicht hetzen, soll ja nicht in Stress ausarten.
Über Witten fahre ich wieder nachhause und freue mich über die sportliche Tour und auf eine heiße Dusche. Habe ich meinen Alu-Gaul beim Abstellen tatsächlich leise freudig wiehern gehört…?