Bochum-Langendreer – Witten – Kemnader See – BO-Langendreer (27 km)

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Am frühen Sonntagmorgen hat man den Kemnader See noch für sich. Hier: Blick vom Wehr über den See.

Bochum-Langendreer – Witten – Kemnader See – BO-Langendreer (23 km)

2019 war für mich ja eine Fahrrad-Saison zum Vergessen. Umso schöner: Zu Weihnachten gehts nochmal raus! Na schau mal, da werden auf die letzten Tage des Jahres ja doch noch ein paar Meter.
Bei knapp über fünf Grad muss ich mich schon recht gut einpacken, aber die Klamotten zeigen ihren Wert. Als wohl wichtigstes Kleidungsstück erweisen sich meine Neopren-Füßlinge, die verlässlich für warme Füße sorgen. Durch meine ollen Treter pfiffe sonst ein eisiger Wind!

Durch Witten husche ich hinunter zur Ruhr, die ziemlich viel Wasser führt. Solange der Radweg aber noch nicht im Wasser steht, ists noch kein Hochwasser ;)

Eine entspannte Runde um den Kemnader See schließt sich an, hier war ich schon lange nicht mehr. Und gleich erlebe ich eine Überraschung: Der Radweg ist auf der westlichen Seeseite umgebaut worden, und das wirklich gut. Dort, wo es vom Wehr kommend in Richtung Haus Oveney ein paar Meter nach oben geht, nervten mich jahrelang mehrere kurze Kopfsteinpflaster-Stücke, die Radler zum Bremsen zwingen sollten. Wegen der Sicherheit, wissenschon. Dass das rumpelt wie Hulle und man mit schmalen Reifen auch gern mal zwischen den Steinen “einrastet”, hat den Verantwortlichen vom Freizeitzentrum Kemnade inzwischen glücklicherweise jemand gesteckt. Nun kann man hier also einen wirklich gut gemachten Radweg genießen, darüber habe ich mich sehr gefreut.

Die Tour führt mich dann am Ölbach wieder zurück nach Langendreer, wo ich das Rad zufrieden abstelle: Das hat Spaß gemacht!

Nachtrag zum Jahreswechsel:

Das war’s für 2019. Im gesamten Jahr nur 147 km auf dem Mounti, glatte 0 auf dem Renner – abgehakt, einfach abgehakt.

Bochum-Langendreer – Rheinischer Esel – Witten – Umrundung Kemnader See – Bochum-Langendreer (28 km)

Nach einer liebevollen Pflege-Einheit für die Drahtesel stand noch eine Justage-Runde fürs moppernde Schaltwerk des Renners an, was vor kurzem nervig zu zicken begann. Also starte ich gen Esel, wo ich recht flott alles sauber eingestellt bekomme. Wie das nun wieder schnurrt und flutscht!

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Im April wars hier noch widersprüchlich beschildert – das ist nun endlich korrigiert

Weils so schön ist (und auch herrlich die Sonne scheint), verlängere ich spontan noch durch Witten runter zum Kemnader See, den ich aus lauter Frohsinn auch gleich noch umrunde. Dabei stelle ich erfreut fest, dass man dort – nach nur einem halben Jahr! – endlich ganz legal mit dem Rad die Steinschlag-Umleitung auf dem Skater-Weg benutzen darf. Tatsächlich hat es mal jemand geschafft, das Radfahren-Verboten-Schild abzudecken. Hooray! :D

Auch sonst gibts nichts, aber auch überhaupt nichts, was die Großartigkeit dieser Tour stört: Ich bin optimal gekleidet, weder friere noch schwitze ich. Die Autofahrer lassen mich in Ruhe, und die Beine geben anstandslos ordentlich Druck auf die Kurbel. Grande finale dann zuhause, wo ich nach einer heißen Dusche tiefenentspannt ein köstliches Abendessen genieße.

Was für ein geschmeidiger Abend!

Bochum-Langendreer – Umrundung Kemnader See – Schleuse Witten-Heven – BO-Langendreer (25km)

Das Wetter ist offenbar viel zu gut: Die Menschenmassen am Kemnader See machen Sport nahezu unmöglich. Na dann eben entspannt, so trifft man hier und da auch ein paar bekannte Gesichter und kann einen Plausch halten. Und der Kuchen an der Schleuse in Heven schmeckt gleich nochmal so gut, wenn man ihn mit aller Ruhe genießt!

Rheinischer Esel komplett: Bochum-Langendreer – Witten – Dortmund-Löttringhausen und retour (28km)

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Was man vom Rheinischen Esel sieht, wenn man sportlich unterwegs ist.

Okay, aber mal im Ernst: Nach 25 Kilometern auf dem Rad noch nichtmal richtig warm geworden? Nee, da geht noch was! Eigentlich würde ich ja gern den Rheinischen Esel fahren, am Hülsenberg abbiegen und auf den Schnee hochschnaufen, um dann durch Herdecke das Endertal hinab zur Ruhr zu schießen. Leider wäre das aber zeitlich arg knapp, also mach ichs ganz simpel: Einmal Rheinischer Esel, vom Anfang bis zum Ende und wieder zurück. Der Fokus liegt ganz auf dem Sport – keine navigatorischen Ansprüche, kein Rumärgern mit Ampeln oder Autos, einfach nur Pedalrundschlag, bis die Waden glühen. Und wie sie glühen! Am Ende steht ein 26er Schnitt auf dem Tacho, auf dem Rückweg kurz vor Langendreer knalle ich mit fast vierzig den Esel runter.
Großartiger Sport, zum Schluss bis fast in den Krampf, das musste einfach mal wieder sein.

Abends nochmal raus

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Tunnelblick unter der Autobahnbrücke

Bochum-Langendreer – Rheinischer Esel – Witten – Umrundung Kemnader See – BO-Langendreer (30km)

Nach dem Essen sollst du ruh’n – oder Pedalumdrehungen tun!
Diese Runde zum Kemnader See ist weder spektakulär noch sonderlich sportlich, es ist einfach nur ein etwas längerer Verdauungsspaziergang auf dem Rad. Das Wetter spielt allerbestens mit, auch die Beine haben vorm Zubettgehen nochmal richtig Lust. Vielleicht sollte ich, solange der Sommer noch so aktiv ist, öfter mal nach dem Abendessen aufs Rad steigen. Macht den Kopf frei – und die Waden fit für die noch anstehenden Großtaten dieses Jahr.

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Die Ruhr in Witten