Bochum-Langendreer – Hohenstein (Witten) – Witten-Herbede – BO-Stiepel – BO-Zentrum – BO-Langendreer (42 km, Ø 27 km/h, als GPX herunterladen)

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Äußerst sehenswertes Wandbild am Bochumer Südring

Na komm, wenn das Wetter so stabil ist, dann häng ich halt gleich noch eine weitere Asphalt-Räuberei auf dem Renner hintendran. Wollte sowieso immer schonmal ausprobieren, ob ich die rumpelige Kopfsteinpflasterstrecke zum Hohenstein hinauf auch auf dem Renner überlebe!

Über die Ardeystraße sammle ich einige Höhenmeter, die ich dann im Sturzflug den Kohlensiepen hinunter auch gleich wieder verbrate. Unten an der Ruhr angekommen, biege ich rechts ab und schnaufe zum Hohenstein hinauf (Kopfsteinpflaster-Stück überlebt!). Eine kurzer Foto-Halt, und schon lasse ich mich wieder zur Ruhr hinunterrollen, der ich dann bis Witten-Herbede folge. Vom Haus Kemnade geht es hinauf nach Stiepel: Noch mehr Höhenmeter!

Die Königsallee hinab, auf dem Weg in die Bochumer Innenstadt, schwimme ich gewohnt souverän und präsent im Verkehr mit. Das muss man können und wollen, aber dann machts auch wirklich Spaß.
Den letzten Anstieg hält dann doch die Universitätsstraße bereit, die mich nach Langendreer zurückbringt. In Summe ein ziemlich munteres Auf und Ab, nicht schlecht für “Sonntagmittag mal fix aufs Rad”!

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Déjà-vu auf der Königsallee

Bochum-Langendreer – Kemnader See – BO-Stiepel – BO-Innenstadt – BO-Universität – BO-Langendreer (31 km)

Meine Rennrad-Runde Ende Juli endete leider vorzeitig mit einer gerissenen Speiche. Nicht sooo schlimm, aber irgendwie fühlte sich das doch unvollständig an, eben “unvollendet”. Also starte ich heute – mit frisch eingespeichtem Rad – nochmal zur Fahrt auf gleichen Pfaden. Und es rollt ordentlich, ich werde mit einem Schnitt von mehr als 28 km/h wieder zuhause ankommen. Es ist eine sportliche, aber stressfreie Asphaltrunde, Sonntagmittag ist eine wirklich gute Zeit für Fahrradfahrer!

Ein wenig irritiert bin ich vom Lastenrad, das mir an der Ampel gnadenlos davonzieht. Kein Ding, denke ich mir, hat halt einen Motor drin. Ab 25 km/h hol ich ihn mir wieder. Aber denkste, offenbar hat der Kollege “etwas” mehr Bumms auf der Nabe, als es ihm die StVO zugesteht, der zieht locker bis Vierzig. Na, lass dich damit mal lieber nicht von der Rennleitung erwischen! :)

Ohne sonstige besondere Ereignisse (aber mit gutem Gefühl) beende ich, was von Juli noch offen geblieben war. Eben der Unvollendeten Vollendung.

P.S.: Rote Ampeln nerven.

P.P.S: Viele rote Ampeln nerven viel.

Bochum-Langendreer – Witten – Kemnader See – BO-Langendreer (15 km, Ø 29,98 km/h)

Auf zum nächsten Versuch bei der Jagd nach der Dreißig! Beim letzten Mal fehlte ja schon nicht viel, aber was mir der Tacho heute offenbart, ist blanker Hohn: 29,98 km/h im Schnitt, dermaßen knapp wars noch nie. Ich verbuche das jetzt einfach mal als Messungenauigkeit und ordne diese Tour in die Kategorie 30er Schnitt ein. Trotzdem nehme mir natürlich vor, es dieses Jahr noch einmal wirklich über die Dreißig zu schaffen.

Bochum-Langendreer – Rheinischer Esel - Witten – Kemnader See – BO-Langendreer (19 km, Ø 29,1km/h)

Gehen Sie bitte weiter, es gibt hier nichts zu sehen. Na gut, vielleicht die Notiz über eine ziemlich schnelle Rennrad-Runde, die mich über den Esel nach Witten und von dort aus zum Kemnader See führt. Die Kleinherbeder Straße jage ich dann, den Wind im Rücken, mit konstant 40 km/h zurück nach Langendreer. Diese Hatz resultiert in einem Schnitt von über 29 km/h, da fehlt wirklich nur noch ein Quäntchen bis zur magischen Dreißig. Ich bin gespannt, ob mir das dieses Jahr wenigstens ein Mal gelingt!

Unvollendet

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‘Auf deiner Königsallee … finden keine Modenschau’n statt’

Bochum-Langendreer – Kemnader See – BO-Stiepel – BO-Innenstadt – BO-Universität (26 km)

Auf der Suche nach einer weiteren flotten Asphalt-Hatz starte ich in Richtung Kemnader See. Dort komme ich für meinen Geschmack deutlich zu schnell an und beschließe, dass da noch mehr gehen muss: Hinauf nach Stiepel! Das ist natürlich anstrengend, aber dank der zahlreichen Touren der letzten Wochen stehe ich offenbar recht gut im Futter, und die Beine geben richtig Kette. Da geht was, und so lasse ich es auch bergab in Richtung Innenstadt alles andere als entspannt angehen. Die Königsallee hinunter bin ich bisweilen schneller als die Autos und reite eine herrliche grüne Welle.

In der Innenstadt entschließe ich mich dann zu einer Pause und verputze ein leckeres Eis. Dabei strahlt die Sonne warm von oben auf mich herab, dass es nur so eine Wonne ist.

Und danach? Soll ich mir die gute Laune im Gewühl auf der Wittener Straße gleich wieder versauen? Nööö, ich entscheide mich ohne Zögern für den Umweg über die Universitätsstraße. Die bietet einen breiten Radweg (und wo der fehlt, genug Platz für alle). So komm ich auch nachhause, aber entspannter; außerdem noch mit ein paar schicken Steigungen und Abfahrten.

Und dann, direkt an der Universität, endet die Fahrt urplötzlich mit lauten TSCHINGTSCHINGTSCHING – Speiche gerissen :(
Das beendet diese an sich wirklich schöne Renner-Runde ziemlich ansatzlos. Irgendwie … unvollendet. Tja, machste nix, beim nächsten Mal wieder!