Dort! Mund!

Bochum-Langendreer - Witten-Stockum - Dortmund-Eichlinghofen - DO-Hörde - Umrundung Phoenix-See - DO-Zentrum - DO-Kirchlinde - DO-Bövinghausen - BO-Gerthe - BO-Zentrum - BO-Langendreer (60,8km, Ø 25,2km/h; Route bei GPSies.com)

Diese Runde auf dem Rennrad führte mich endlich mal wieder an den Phoenix-See nach Dortmund-Hörde. Da war ich schon lange nicht mehr, und so klickte ich mir morgens bei den GPSies schnell eine Route zusammen und fütterte mein Garmin damit.
Wo heute der Phoenix-See Ausflügler (und Immobilienspekulanten) erfreut, stand früher “Phoenix Ost”, ein Stahlwerk des Hörder Vereins. (Der Unterschied zwischen damals und heute erschließt sich recht gut in diesem Bild.)
Die Tour führte mich über Witten-Stockum und Dortmund-Eichlinghofen in Richtung Hörde, wo ich zunächst “Phoenix West” besichtigte. Hier kann man noch die Reste der Hochöfen und Kühltürme sehen, die viele Jahre das Bild von Hörde geprägt haben. Inzwischen ist rund um diese Industriedenkmäler ein Gewerbegebiet entstanden, in dem sich nach und nach neue Firmen ansiedeln. Zum einen ist das natürlich ein sehr spannender Arbeitsort - zum anderen ergibt sich so natürlich auch ein interessanter Kontrast zwischen Geschichte und Gegenwart.

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Das Westende des Phoenixsees - oder auch: Ziemlich modern und hässlich, das neue Hörde. Aufs Bild klicken für volle Größe (2755 × 800 Pixel / 394 KB).

Dann durchquerte ich Hörde und genoss - teure, aber leckere Fritten im Bauch - eine wunderbare Runde um den Phoenix-See. Wenn man die Klötzchen-”Villen” der Dortmunder Schickeria links und rechts des Sees ignoriert, ist hier ein tolles Stück städtischer Naherholung entstanden. Natürlich ist auf Fuß- und Radwegen rund um den See entsprechend viel los, vor allem am Wochenende. Ich hatte es zeitlich jedoch gut abgepasst und den See schon umrundet, bevor die Nachmittagsspaziergänger einfielen.
Für den Heimweg hatte ich mir vorgenommen, den Dortmunder Innenstadtring zu streifen und dann nachhause zu fahren. Als ich dann aber durchaus noch Lust und Körner verspürte, verlängerte ich die Tour noch spontan über Gerthe in die Bochumer Innenstadt. Dann reichte es aber wirklich, eine zusätzliche Verlängerung über Witten ließ ich lieber bleiben. Vielleicht beim nächsten Mal.

In Summe war dies eine tolle Rennrad-Tour bei wunderbaren Wetter. Viel gesehen, und endlich mal wieder so richtig Meter gemacht! Wer es ruhiger mag, sollte seine Tour aber vermutlich anders planen: Die allermeiste Zeit bewegte ich mich auf gut frequentierten Straßen, auf denen ich zwar schnell vorankam, aber dafür natürlich wenig entspannt und erholsam. Rennrad-Hatz eben - muss man wollen.

Bochum-Langendreer - Witten - Kemnader See - Bochum-Langendreer (23,4km, Ø 25,8km/h; Route bei GPSies.com)

Im abendlichen Sonnenschein genoss ich eine flotte Renner-Runde um den Kemnader See. Ohne besondere Erlebnisse - und mangels mitgeführter Kamera leider auch ohne Fotos. Ist hier quasi nur der Vollständigkeit halber aufgeführt :)