Ruhrtal ostwärts

Hengsteysee - Schwerte - Iserlohn und retour (31,8km, Ø 15,5km/h; Route bei GPSies.com)

2011-05-21.jpgWeil das Wetter toll und wir schon lange nicht mehr auf dem Rad waren, fuhren wir mit dem Trailer die Ruhr entlang.
Vorher konnte das Auto seine Transportqualitäten beweisen und brachte uns mit Bikes, Trailer und Gepäck an den Hengstysee, von wo aus wir den Ruhrtalradweg in Richtung Osten unter die Räder nahmen. Dieser ist dort gut ausgebaut und bis auf Ausnahmen frei von Drängelgittern und Steigungen - also absolut trailertauglich. Auch Familien mit selbstradelnden Kindern haben dort sicher ihren Spaß.
Wir fuhren bis zur Ohler Mühle, wo man nicht nur Bratwurst vom Grill, sondern auch die eine oder andere gesunde Leckerei aus dem Hofladen erwerben kann. Keine Angst vorm Hofhund: Der ist zwar groß, aber lieb. Von meiner Bratwurst hab ich ihm aber trotzdem nix abgegeben ;)
Auf dem Weg zurück zum Hengsteysee trafen wir dann noch eine Chemnitzer Radelgruppe, die ein paar Tage Urlaub auf dem Ruhrtalradweg verbrachte. Die Welt ist eben ein Dorf!

Bochum-Langendreer - BO-Zentrum - Wattenscheid - Essen-Steele - Essen-Frohnhausen & retour (61,2km, Ø 26,1km/h; Route bei GPSies.com)

2011-05-07_1.jpgIch hatte Dinge in Essen zu erledigen und entschied mich, das mit dem Rad zu tun. Alles in allem war diesmal nicht der Weg, sondern tatsächlich das Ziel das Ziel - und so legte ich die Route auch eher auf Urbanität und Effektivität denn auf Genuss und schöne Landschaften aus.
Zunächst wuselte ich durch recht moderaten Samstagmorgenverkehr in die Bochumer Innenstadt, die ich nach Westen in Richtung Wattenscheid wieder verließ. Von dort aus gings dann weiter nach Essen-Steele, wo ich in Richtung Essener Zentrum abbog. Ist ja alles ganz nah beieinander hier im Ruhrpott!
Verkehr und Temperatur hatten inzwischen zugenommen: Während es auf der Straße spürbar voller wurde (und mich wieder einmal einige Autofahrer für ihre Genitalinsuffizienz verantwortlich machen wollten), sorgte das fleißig scheinende Klärchen für sommerliche Wärme. Kurzarmtrikot-Zeit!
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Auch auf der Rückfahrt bekam ich dann wieder deutlich zu spüren, was manche Autofahrer von Radlern auf der Straße halten. Vielleicht wäre schon einiges an Aggression rausgenommen, wenn Fahrschulen ihren Klienten deutlicher machen würden, was Radwege sind - und was nicht. Diese endlose Diskussion (”Mach dich auf den Radweg!!1!” - “Das ist ein Fußweg. -.-”) und der generell recht stressige Innenstadtverkehr machten das Fahrradfahren nicht gerade entspannt; Genussradeln ist was anderes.
Ich variierte die Route dann (unfreiwillig) noch ein wenig, als ich zu zeitig in Richtung Ruhr abbog und so auf meinem Weg nach Steele noch duch Rüttenscheid und Rellinghausen fuhr. Dann war ich aber wieder auf dem geplanten Weg und fuhr über Wattenscheid zurück nach Bochum, wo ich noch schnell einen Versorgungsstop beim Japaner meines Vertrauens einlegte und mich dann, gestärkt vom Malzbier und den Rucksack voller Sushi-Leckerlies, endgültig auf den Heimweg machte.

Feierabendbrett

Bochum-Langendreer - BO-Zentrum - Wattenscheid - Essen-Überruhr - Baldeneysee - Essen-Werden - Baldeneysee - Ruhrtalradweg bis Kemnader See - BO-Langendreer (87,3km, Ø 25,3km/h; Route bei GPSies.com)

2011-05-04_1.jpgWieder einmal hatte Dirk mich zu einer Tour eingeladen, diesmal recht kurzfristig. Da sowohl das Wetter als auch der Zeitplan halbwegs mitspielten, sagte ich zu - und nahm mir vor, nach Feierabend in exakt einer Stunde bei ihm in Essen vor der Tür zu stehen. Dass ich diese Strecke mit dem Fahrrad absolvieren wollte, ist ja wohl klar!
Um Zeit zu sparen, entschied ich mich gegen die Ruhrtal-Variante, auf der ich etwa 35 Kilometer bis zu Dirk nach Essen zu fahren gehabt hätte. Stattdessen warf ich mich voller Elan ins Bochumer Feierabendgewühl, um durch die Innenstadt und Wattenscheid auf direktem Weg gen Essen zu fahren. Das klappte auch ganz gut, man muss für solche Rushhour-Sprints nur gute Nerven haben. 24 Kilometer und exakt eine Stunde (Brutto-) Fahrzeit später traf ich dann bei Dirk ein, immerhin mit glattem 28er Schnitt. Trotz der vielen Ampeln!
2011-05-04_2.jpgZu zweit ließen wir es dann etwas geschmeidiger angehen und umrundeten, nebenbei einen schönen Schnack haltend, den Baldeneysee. Achtung: Das Wehr am Westende des Sees ist wegen Bauarbeiten bis Oktober gesperrt; das verlängert die Runde noch um ein, zwei Kilometer über die Werdener Brücke.
Wieder in Kupferdreh angekommen, verabschiedete sich Dirk nachhause, und ich nahm, einen tollen Sonnenuntergang im Rücken, den Ruhrtalradweg in Richtung Bochum unter die Räder.

Bochum-Langendreer - Umrundung Kemnader See - Witten-Heven - Kemnader See - BO-Langendreer (25,3km, Ø 13,9km/h)

2011-05-01_1.jpgWährend in Dortmund traditionell zu lauter elektronischer Musik in den Mai getanzt wird (dieses Jahr in Schwarzgelb), eröffneten wir den Wonnemonat mit einer Trailer-Tour zum Kemnader See. Petrus lud dazu freundlichst ein: Keine Wolke am Himmel, mittags zwanzig Grad - nur ein bisschen windig wars. Entsprechend des guten Wetters war der Radweg am Kemnader See auch gut gefüllt, aber in Trailer-Geschwindigkeit und ohne den Schnitt im Blick ließen wir es geschmeidig angehen. Für mich noch immer ein schwerer Lernprozess, aber: Man 2011-05-01_2.jpgmuß nicht alles und jeden überholen! ;)
Die Runde um den Kemnader See komplettierten wir diesmal nicht auf dem Rundweg, sondern durch Witten-Herbede. Da war uns aber zu viel Verkehr, das nächste Mal bleiben wir wieder am See - auch wenn man dort den Trailer an diversen Drängelgittern umsetzen muss.
Bei einem Abstecher zur Hevener Schleuse gabs noch einen kleinen Snack, dann radelten wir wieder zurück zum Kemnader See und von dort aus nachhause.