Bochum-Langendreer - Kemnader See - Witten-Zentrum - Rheinischer Esel - BO-Langendreer (28km)

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Lieblingsfotomotiv am Kemnader See :)

Samstag - und doch keine Freizeit. Umso schöner, wenn der Tag im Büro endlich vorbei ist! Petrus steuert angenehme zwanzig Grad bei, gute Bedingungen für eine flotte Runde um den See. So kann der Kopf ein wenig abschalten, und die Waden bekommen was zu tun. Immerhin: 24er Schnitt!
Und weil ich - pssst - dieses Jahr noch Großes vorhabe, hänge ich zu Trainingszwecken noch ein paar Extrakilometer dran, indem ich über Witten und den Rheinischen Esel wieder heimfahre.

Fürs Protokoll noch eben dokumentiert: Nein, der rumplige Streifen Beton neben der Herbeder Straße ist immer noch kein Radweg. Das sieht man an der Beschilderung. Wenn man denn will.
Und ebenfalls fürs Protokoll: Ja, natürlich wurde ich angehupt.

Duo kemnade

Episode eins: Auf dem Mounti

Bochum-Langendreer – Umrundung Kemnader See – BO-Langendreer (23km)

Als erstes darf das Mounti ran: Entspannt gehts bei allerbestem Frühlingswetter in Richtung Kemnader See. Dort ists, das macht das Wetter, natürlich brechend voll. Dass der Radweg zwischendurch für mehrere hundert Meter gesperrt ist und die Radler auf die Inliner-Spur ausweichen müssen, macht die Sache nicht besser. Aber immerhin sind alle Beteiligten entspannt und rücksichtsvoll – das Wetter ist einfach zu schön zum Zanken. Trotzdem ist das das immerwährende Dilemma mit dem Kemnader See: Das schönste Naherholungsgebiet nützt einem nur begrenzt, wenn sich alle anderen auch dort naherholen wollen :)
Die Sonne macht aber trotzdem, dass es eine herrliche Tour wird, gar nicht zu sprechen vom köstlichen Schoko-Eis zum Abschluss.

Episode zwei: Auf dem Renner

Bochum-Langendreer – Rheinischer Esel – Witten-Zentrum – Witten-Herbede – Kemnader See – BO-Langendreer (29km)

Wieder zuhause, schaut mich die Sonne vorwurfsvoll an: Wie, willst du etwa schon wieder ins Haus gehen? Nein, eigentlich will ich das wirklich nicht. Stattdessen wechsle ich auf den Renner und starte zu Runde zwei: Ab auf den Rheinischen Esel! Dem folge ich bis Witten und wusele hinunter nach Herbede. Am Haus Kemnade überquere ich die Ruhr und nehme mir den Anstieg nach Stiepel vor. Von dort könnte ich auf der anderen Seite in die Bochumer Innenstadt hinunterschießen und dann entspannt nachhause fahren. Nach den ersten hundert Metern im Anstieg machen mir meine Beine aber unmissverständlich klar: Heute nicht. Noch nicht. Ich wehre mich nicht gegen diese Erkenntnis, verheizen will ich mich nicht. Also bleibe ich unten an der Ruhr und fahre entlang des Kemnader Sees und über die Kleinherbeder Straße heim. Reicht für heute, die steilen Stiche und langen Bretter nehme ich mir später vor. Mit dem 25er Schnitt bin ich nämlich auch schon sehr zufrieden.