Levöhkcorps: Spröckhövel revers

Bochum-Langendreer – Witten – Wetter – Silschede – Hiddinghausen – Witten – BO-Langendreer (35 km, Ø 26 km/h)

2023-06-25.jpg
Die Sprockhövel-Runde ist ein Landstraßen-Genuss – egal, in welcher Richtung

Mein lieber Scholli, sind das wirklich dreißig Grad draußen? Ich wollte doch mit dem Rad raus… – ach, was solls, los gehts! Auch wenn ich sie nun schon so oft gefahren bin, habe ich Lust auf meine schnelle Sprockhövel-Runde. Kann es sein, dass ich die noch nie gegen den Uhrzeigersinn gefahren bin? Gut, dann müsste ich die steile Wand nach Grundschöttel hinaus natürlich bergan fahren, aber das kann ich ja ruhig mal drauf anlegen!

Die Wärme macht mir zum Glück nicht viel aus. Die Beine haben richtig Lust, und nachdem ich mich erstmal aus Witten herausgekämpft habe, genieße ich wunderbare Landstraßenkilometer. Das Rad schnurrt wie ein Kätzchen, kein Wind ärgert mich, es geht einfach nur vorwärts auf wunderbar ebenem Asphalt.
Bis, tja, bis ich tatsächlich in Wetter vorm Anstieg nach Grundschöttel stehe. Wissend, dass ich auf dem Rad eh deutlich zu wenig trinke, gönne ich mir noch eine Wasserpause, dann nehme ich die Steigung in Angriff. Bei zwanzig Grad wäre das einfach ein knackiger Hang, aber heute merke ich sehr deutlich, dass ich schnell in dunkelrote Puls-Regionen vorstoße. Deswegen mache ich auf halber Strecke hinauf noch eine weitere Pause. Ich will ja schließlich auf dem Rad heimfahren und nicht im Rettungswagen!

Dann bin ich endlich oben. Nun geht die wunderbare Landstraßen-Hatz weiter. Wie das eine Freude für Körper und Seele ist! Viel zu schnell habe ich Hiddinghausen erreicht, wo ich rechts abbiege und mich auf den Weg zurück nach Witten-Bommern mache. Dort gehts die erkämpften Höhenmeter dann auch wieder hinab ins Ruhrtal. In Witten nerven mich dann wieder die Ampeln (ständig rot…), aber ich nehme es gelassen.

Zuhause unter der Dusche stelle ich grinsend fest, dass ich mir tatsächlich noch dezent den Pelz verbrannt habe. So solls sein, dann war es eine gute Tour!

Summer in the city

Bochum-Langendreer – BO-Innenstadt – BO-Stiepel – Kemnader See – BO-Langendreer (30 km, Ø 27,2 km/h)

Wie kann man denn dieses tolle Wetter ungenutzt lassen? Auch wenn ich nicht wahnsinnig viel Zeit habe, schwinge ich mich auf den Renner und reiße eine kleine Asphalt-Runde ab. Neben urbanem Gewühl in der Innenstadt gönne ich mir auch noch Höhenmeter in Stiepel und viel Grün am Kenmnader See. Pausen gibts aber keine, denn mein Zeitfenster ist nicht allzu groß. Heim, duschen, Tagwerk!

Auf der Jagd nach der Dreißig

Bochum-Langendreer – Witten – Wetter – Wengern – Witten – BO-Langendreer (22 km, Ø 29,5 km/h)

Ob es mir dieses Jahr mal wieder gelingt, den 30er Schnitt zu knacken? Ist ja nun auch schon wieder eine laaange Zeit her, dass mir das gelungen ist!
Heute soll es zumindest noch nicht sein, auch wenn ich nur knapp scheitere: 29,5 km/h Durchschnittsgeschwindigkeit zeigt mein Velocomp, als ich hechelnd das Fahrrad abstelle. Nicht schlecht, aber eben keine echte Dreißig – na dann beim nächsten Versuch!

Ganz schnelle Nummer

Bochum-Langendreer – Witten – Herdecke – Wetter – Wengern – Witten – BO-Langendreer (31 km, Ø 27,4 km/h, Vmax 70,8 km/h)

2023-06-04.jpg
Blick vom Schnee nach Herdecke

Hui, das ging aber fix: Auf flotter Sohle flitze ich einmal über den Schnee nach Herdecke, von dort aus weiter nach Wetter, und dann über Wengern wieder nach Witten. Ganz nebenbei stelle ich meine Jahreshöchstgeschwindigkeit die Ardeystraße hinab nach Herdecke auch noch auf einen neuen Höchstwert.

Zu Buche steht eine Trainingsrunde bei bestem Wetter, ohne besondere Vorkommnisse und mit respektablem Schnitt am Ende – ich geh duschen und widme mich dann dem restlichen Tagwerk!