Einsauen auf Asphalt: Halde Hoheward mal kalt und nass

Bochum-Langendreer – Bochum-Zentrum – Jahrhunderthalle – Erzbahntrasse bis zum Rhein-Herne-Kanal – Zeche Ewald – Halde Hoheward – auf selbem Weg retour (60 km, Ø 25 km/h, als GPX herunterladen)

Einmal Auspowern zum Mitnehmen bitte!
Auf schmalen Reifen hetze ich in die Bochumer Innenstadt und von dort aus über die Erzbahntrasse nach Norden zum Rhein-Herne-Kanal. Dort trohnt die Halde Hoheward, deren Gipfelplateau etwas mehr als einhundert Meter aus der Landschaft emporragt. Hier war ich schon zwei Mal, aber eben noch nicht mit dem Renner. Das steht schon eine ganze Weile auf meiner Liste! Das heutige Usselwetter mit Regen und nassem Geläuf hatte ich aber nicht bestellt, also bloß schnell hochgeschnauft, ein paar Bilder geschossen und dann ratzfatz wieder runter.

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Blick von der Halde Hoheward übers Ruhrgebiet – oder das, was das Wetter davon übrig lässt.

Die Füßlinge tun einen großartigen Dienst am Fuß, und so komme ich trockenen selbigens wieder unten an der Erzbahntrasse an. Die steigt in Richtung Bochum leider subtil an, und so erreiche ich längst nicht mehr die Geschwindigkeiten der Hinfahrt. Und so langsam gehen mir auch die Körner aus, also beiße ich und rette mich kaputt, aber sehr zufrieden nachhause: Diese Touren, auf die ich zugunsten der warmen Couch eigentlich lieber verzichtet hätte und sie dann trotzdem gefahren bin, haben einen nicht kleinen Teil der diesjährigen Gesamtkilometer ausgemacht. Heute wars noch dazu ein echtes Schietwetter, sportlich recht anstrengend und touristisch wenig wertvoll, aber ich bin trotzdem losgefahren – mit diesem großartigen Gefühl werfe ich die räudig vollgesauten Klamotten in die Waschmaschine und stelle mich unter die heiße Dusche.

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